Burnout oder Boreout? - "Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen: Solche, die sich zu Tode arbeiten, solche, die sich zu Tode sorgen, und solche, die sich zu Tode langweilen." (Winston Churchill)

Burnout oder Boreout?

Erst vor ein paar Tagen habe ich eine Statistik gelesen, in der festgestellt worden ist, dass die Schweiz die höchste Rate an Menschen mit Burnout hat. Warum das so ist? Der Lebensstandard ist sehr hoch und somit auch die Ansprüche der Menschen. Eine 40 Stunden Arbeitswoche ist nicht Standard, sondern meist „zu“ wenig. Also hat der ein oder andere einen zweiten Job oder arbeitet entsprechend länger.

Warum jedoch sind sowohl Burnout als auch Boreout in den letzten Jahren so massiv angestiegen? Hat es wirklich nur mit den Lebensbedingungen oder den eigenen Anforderungen zu tun? Hat es damit zu tun, dass in den Unternehmen so viel mehr verlangt wird? In erster Linie hat es mal damit zu tun, wie wir selber über uns denken. Wie steht es mit Deinem Selbstwert, Deinem Selbstbewusstsein? Springst Du ohne zu ewig zu überlegen einfach ins kalte Wasser, wenn es darum geht, etwas Neues auszuprobieren? Oder gehörst Du zu denen, die ständig in Sorge sind, sie könnten zu kurz kommen? Es bleibt nicht genug vom Kuchen für sie übrig, wenn sie nicht schnell genug sind. Die, die sich sorgen, ob sie auch wirklich alles richtig gemacht haben. Die, die sich Gedanken machen, was die anderen von Ihnen denken.

All diese negativen Gedanken, das Jammern, die Sorgen, meist verursacht durch die reine Betrachtung der Umstände im Außen halten uns davon ab, Lösungen zu finden, oder einfach durch das Wechseln der Perspektive die schon vorhandene Lösung zu sehen.

Das Phänomen Boreout, lange überhaupt nicht erkannt und beachtet, hat seinen Höhepunkt erreicht, als Prozesse komplizierter gemacht wurden und neue Strukturen in Unternehmen Einzug gehalten haben. Neue Strukturen, die die Ergebnisse in den Unternehmen verbessert haben, haben oft die Potenziale der Mitarbeiter überhaupt nicht in Betracht gezogen. Mitarbeiter wurden in Bereiche und auf Stellen gesetzt, die sicherlich einen Teilaspekt ihrer vorherigen Arbeit mit abdeckten, aber nicht mehr zur Gänze ausfüllten. Aus Generalisten sollten Spezialisten werden, sie wurden allerdings nie gefragt, ob sie das wollten. Einschränkungen im freien Denken und Handeln führten dann beim einen oder anderen zum Boreout. Heute wäre man froh, wieder mehr Generalisten zu haben, damit die Prozesse leichter händelbar sind. Also back to the roots?



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